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Thema 1: Allgemeiner Nutzen von Kraft- und Ausdauertraining

1. Problem

Wohlstand- bzw. Zivilisationskrankheiten belasten uns Tag für Tag. Es wird eine Vielzahl verschiedener Therapien und Hilfsmittel angepriesen, die Abhilfe schaffen sollen. Die effektivste Form gegen die zunehmenden Folgen der „Immobilisation" ist Kraft- und Ausdauertraining – die beste Medizin, ganz ohne Nebenwirkungen.

2. Die Vorteile des Trainings im Überblick

Sie tragen leichter an sich

Es sind allein unsere Muskeln, die uns tagtäglich aufrecht halten und bewegen. Ohne Muskelkraft könnten wir uns nicht mehr bewegen. Je trainierter Sie sind, umso mehr Kraft je Kilogramm Körpergewicht steht Ihnen zur Verfügung, und umso leichter tragen Sie an sich.

Ihr Aussehen verändert sich positiv

Der Zustand und die Form unserer Muskeln bestimmt Ihre ganze Erscheinung; auch die Art und Weise wie Sie sich bewegen. Untrainierte Muskeln sorgen für eine schlaffe äußere Erscheinung. Mit dem Training straffen Sie die Muskeln und damit Ihre Figur.

Sie beugen Rückenschmerzen vor

80% der Rückenbeschwerden basieren auf einer zu schwachen Rückenmuskulatur. Ein starker Rücken kennt keine Schmerzen. Die einzig wirksame Maßnahme zur Vorbeugung wie auch zur Therapie ist spezifisches Krafttraining.

Jahre der Forschung im Zusammenhang mit Krafttraining und Rückenschmerzen haben ergeben, dass eine zu schwache Lendenmuskulatur der Hauptrisikofaktor für Rückenschmerzen ist. Studien von Risch und Nelson (1994) zeigen, dass viele Rückenpatienten bereits nach 10 Wochen gezieltem Training signifikant weniger Schmerzen haben.

Sie werden beweglicher

Die Geräte im Opti Mum Training belasten die Muskeln auch im gedehnten Zustand. Auf diese Weise wird die Beweglichkeit genauso effektiv erzielt wie die Kraftsteigerung.

Sie bauen Ihre Knochen auf

Nach der Menopause leidet jede dritte Frau unter Knochenschwund (Osteoporose). Nicht nur die Muskeln, auch die Knochen reagieren auf Widerstand, indem sie stärker werden. Richtig dosiertes Krafttraining hat nicht nur Einfluss auf das Muskelgewebe, sondern auch auf das Knochengewebe. Derselbe Trainingsstimulus, der zum Kraftaufbau führt, erhöht auch die Zugfestigkeit und den Mineralgehalt der Knochen (Menkes 1993). Der Osteoporose kann so aktiv vorgebeugt werden.

Sie nehmen besser ab

Wenn Sie weniger essen als Ihr Körper braucht, ohne zu trainieren, verlieren Sie zwar Körpergewicht, vor allem aber wichtige Muskelmasse. Da unsere Muskeln zum Selbsterhalt die meisten Kalorien verbrennen passiert folgendes:

Sie essen immer weniger, fühlen sich noch schlechter, werden wesentlich schwächer und nehmen trotzdem nicht mehr ab. Unser Körper denkt, er befindet sich in einer Hungersnot und versucht immer hartnäckiger, an seinen Fettreserven festzuhalten.

Mit gleichzeitigem Krafttraining erhalten Sie Ihre Muskeln, verlieren jedoch Fett.

Es kommt nicht darauf an, wie schwer Sie sind, sondern darauf, wie sich Ihr Gewicht zusammensetzt: aus Fett, das Sie tragen müssen, oder Muskulatur, die Sie trägt.

Sie erhalten sich ein gesundes Herz- Kreislaufsystem

Durch ein wohl dosiertes, gesundheitsorientiertes Ausdauertraining stärken Sie Ihr gesamtes Herz- Kreislaufsystem. Sie verbessern Ihre allgemeine Ausdauer und werden somit leistungsfähiger bei Allem was Sie tun.

Sie verhindern den Abbau der Muskelkraft

Ein Erwachsener, der kein Krafttraining betreibt, verliert innerhalb von 10 Jahren zwischen 5 und 7 Pfund an Muskelmasse (Fobes 1976 / Evans und Rosenberg 1992). Damit steigt die Verletzungsanfälligkeit. Heute belegen zahlreiche Studien, dass mit korrekt durchgeführtem Krafttraining die Muskulatur bis ins hohe Alter trainierbar bleibt (Westcott / Fiatarone / Frontera).

Sie vermindern Schmerzen bei Arthrosen

Fisher et al. zeigten in einer Krafttrainings-Studie bei 70-jährigen Gonarthrose- Patienten, dass während eines viermonatigen Trainings die Quadrizepskraft um 35% gesteigert werden konnte und damit eine wesentliche Voraussetzung für eine Schmerzreduktion erfüllt wurde. Zu beachten ist, dass bei akuten Entzündungen kein Krafttraining gemacht werden darf.

Sie senken Ihren Blutdruck und Ihre Blutfettwerte

Ein Ausdauertraining mit geringer Intensität kann die Cholesterinwerte und den allgemeinen Blutdruck nachweislich senken und schützt somit vor Herzinfarkt.

Sie stärken Ihr Immunsystem

Verschiedene Untersuchungen aus dem Bereich der Präventivmedizin haben nachgewiesen, dass ein regelmäßiges, leichtes Ausdauertraining das Immunsystem stärkt. Sie sind somit weniger anfällig für Erkältungskrankheiten.

Sie verbrennen mehr Fett

Mit einem regelmäßigen Ausdauertraining trainieren Sie Ihren Körper, damit dieser verstärkt Fette als Energielieferanten nutzt. Je besser Ihr Fettstoffwechsel ausgeprägt ist, umso schneller verlieren Sie Ihr Depotfett während einer eingeschränkten Nahrungsaufnahme.

Außerdem steigert ein erhöhter Muskelmasseanteil Ihren Grundumsatz beträchtlich – Sie verbrennen sogar im Ruhezustand mehr Fett/ Energie. Die Muskulatur ist ein sehr stoffwechselaktives Gewebe. Forschungen haben ergeben, dass bei einer Zunahme der Muskelmasse um 3 Pfund die Stoffwechselaktivität um 7% und der tägliche Kalorienverbrauch um 15% steigen. (Chambel et al. 1994). Ein Krafttraining – einmal pro Woche – erhöht die Stoffwechselproduktivität und reduziert somit die Wahrscheinlichkeit, Fett anzusetzen.

3. Unser Tipp

Ein regelmäßiges und intensives Krafttraining (2-3x wöchentlich) ergänzt durch ein Maximum an Bewegung ist die beste Prävention. Diese setzen die notwendigen Belastungsreize, um lange den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Ein Training der Kraft und Ausdauer ist Therapie und Prävention in einem.

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